Stand:   13.Januar 2002

Polizei-Sportverein Bonn 1948 e.V.

 

PSV-Geschäftsstelle im Polizeipräsidium Bonn Friedrich-Ebert-Allee 144 53113 Bonn


Abteilung:Radsport

Geschäftsführer: Karl-Heinz Halm / Telefon 02223/90.30.15

Abteilungsleiter: Christian Straimer / Telefon 0228/69.69.06

 

 

Der Vorstand nach der Wahl am 15.Februar 2001:

Abteilungsleiter: Christian Straimer

Geschäftsführer: Karl-Heinz Halm

Kassenwart: Fritz Schreiber

Kassenprüfer : Bernd Lubinsky

Zeugwart: Reinhard Dievernich

Beirat: Axel Dorscheid

 

 

Was und wer wir sind...

wir sind eine Gruppe aktiver Radsportler - zumeist zwischen 30 und 65 Jahren,

wir sind froh, daß wir auch aktive Frauen in unserem Verein haben,

wir sind froh, daß wir auch ganz junge Mitglieder haben,

wir sind ein Polizei-Sportverein, aber man muß nicht unbedingt Polizist sein, um bei uns mitzumachen,

wir nehmen gemeinsam an RTFs und Radsportveranstaltungen im Trikot des PSV teil,

wir fahren auf diesen Veranstaltungen Schnitte zwischen 25 und 35 km/h,

wir richten einmal im Jahr in Bonn eine große Radsportveranstaltung, den Polizeistern, aus,

wir treffen uns einmal im Monat zum Stammtisch in der Gaststätte Nolden (Endenich),

wir helfen uns gegenseitig und achten jede sportliche Leistung,

wir beziehen unser Material und unsere Kleidung preisgünstig durch den Verein.

Du möchtest auch bei uns fahren...?

Schreib uns...

 

 

 

 Alle RTF-Termine in NRW 2002 gibt’s online auch hier...

 

PSV-Vereinskalender 2002

 

 

01.März 2001: Rege Beteiligung beim Stammtisch in der Gaststätte Nolden - ein Vorzeichen für eine rege Saison? Wir verabreden eine Sternfahrt am 17. März nach Erftstadt, und Fritz, Frank und Helga schlagen als Termin für unsere gemeinsame Aktion zum Saisonende den 5. bis 7. Oktober 2001 vor.

 

 

10. März 2001: Regen... Trotzdem großer Auftrieb beim Kölner Saisonstart des RC Mistral. Die allseits beliebte Ampeltour zog die Massen an. Darunter auch einige Vereinsmitglieder, die sich die ersten Punkte sicherten.

 

 

11. März 2001: Die Jülicher RTF (heute wieder an der Schule, Linnicher Str., in Jülich) wird dem Vereinsmitglied C. immer in bester Erinnerung bleiben, seitdem er es 1995 schaffte, nach Abschluß einer rasanten RTF auf den letzten Metern (und schon in Sichtweite des Parkplatzes) gegen einen Begrenzungspfosten zu fahren und sich die Schulter zu brechen.

 

 

17. März 2001: Unsere Saisoneröffnungsfahrt nach Erftstadt hat allen Spaß gemacht. Nach dem Treffen bei Inge und Eduard ging es für rund 20 Aktive unter Axels Leitung im geschlossenen Verband von Heidgen nach Erftstadt. Großes Hallo unterwegs, als uns die Freunde aus den anderen Vereinen in großen Gruppen entgegenkamen. Weil das Wetter gehalten hatte, alle aber auf Regen eingestellt waren, führte uns Axel kurz vorm Ziel noch rasch durch eine Waschstraße. Zurück in Heidgen erwarteten uns Spaghettis und Süßspeisen - Kohlehydrate in ihrer angenehmsten Form. Für die Unterhaltung sorgte ein Video von den Triathlon-Weltmeisterschaften der Polizei in Dubai, das Joe, der dort die deutsche Mannschaft erfolgreich betreute, mitgebracht hatte. Herzlichen Dank allen, die an der gelungen Fahrt ihren Anteil hatten..

 

 

25. März 2001: Saisoneröffnung in Mülheim-Kärlich (ab 8 Uhr). Nicht nur eine Frage des Wetters. Helmut, Joe und Reinhard haben es besser - sie begeben sich für 14 Tage ins Trainingslager nach Mallorca. Alles Gute, kommt gesund zurück...

 

 

31. März 2001: Zwischen Rhein und Ruhr - 71 Kilometer beim RSV Düsseldorf-Rath/Ratingen.

 

 

01. April 2001: Die erste 111-km-Tour in dieser Saison, die Erftkreis-Rundfahrt, fand bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen statt. Rund 1.400 Teilnehmer, darunter Waldi, Frank und Tom, der sich einmal mehr als vorbildliches Mitglied unseres Vereins erwies und mit seinen Müsli-Riegeln kleinere Versorgungsengpässe schloß, die an den Kontrollstellen entstanden waren... 
Nicht weniger vorbildlich Christian , der unsere Vereinsfarben beim Bonn-Marathon vertrat und sich ein Wölfchen auf den Bürgersteigen Bonns erradelte, um ein Damentrio von Melpomene Bonn (darunter seine Frau) mit heißen Informationen und kalten Getränken zu versorgen. Sein Antrag, die 42 gefahrenen Kilometer auf der Wertungskarte mit einem Punkt zu honorieren, soll jedoch abgelehnt worden sein...

 

 

02. April 2001:  Jahreshauptversammlung des Gesamtvereins mit den Abteilungen Judo, Handball, Triathlon, Schießen, Volleyball, Radtourenfahren. In drei wichtigen Positionen wurde die Spitze des Gesamtvereins neu besetzt: Harry Kolbe ist der neue Vorsitzende, Rainer Wälde sein Stellvertreter und Markus Tölle der neue Geschäftsführer. Herzlichen Glückwunsch an das Führungsteam von der Radtouristik-Abteilung...

 

 

04. April 2001: Die erste gemeinsame Ausfahrt für Vereinsmitglieder und Familienangehörige muß leider wegen Regen ausfallen...


 

05.April 2001: PSV-Stammtisch in der Gaststätte Nolden...Auch diesmal wieder rege Beteiligung. Diskutiert wurde vor allem über die Trikotbeschriftung. Nach einem Votum des Vorstands des Gesamtvereins sollen Name und Begriff des “Polizei-Sportverein” wieder stärker betont werden.

 

 

07. April 2001: Auf zur Apfelpokal-RTF . Schneetreiben, Dauerregen, Windhosen, strahlender Sonnenschein - was haben wir bei der Veranstaltung unserer Meckenheimer Freunde nicht schon alles erlebt... Ohne einen Regentropfen, aber mit viel Wind, beenden wir in diesem Jahr die Fahrt, die über eine neue Strecke führt und vom Profil etwas einfacher als in den vergangenen Jahren gewesen ist. Mit dem Pokal für die zweitstärkste Mannschaft im Gepäck und den hochbeliebten Döschen mit Grafschafter Goldsaft, die sich traditionsgemäß noch in der Trikottasche öffnen, verabschieden wir uns bis zum nächsten Jahr...

 

 

08.April 2001: Sülztal-Rundfahrt , Colonia-Allee 10-20, Köln-Holweide. Am Sonntagmorgen nur für die Tapfersten bei Kälte und Regen...

 

 

14./15./16. April 2001 (Ostern): Die RTF-Punkte wurden während der Osternfeiertage zusammen mit dem Gefrierfleisch-Orden vergeben - Kälte, Regen und Schnee ließen keine rechte Freude am Rennradfahren aufkommen. Also, Fernsehen an und vom Ofen aus zugeschaut, wie Steffen Wesenmann bei “Paris-Roubaix” mit den Schuhplatten kämpft und Fagnini bei “Rund um Köln” aufs Podium fährt. In den Werbepausen trauten sich dann aber doch noch einige PSV-Mitglieder aufs Rad: Bei der Landesbezirkssternfahrt in Troisdorf fanden sich unter anderem auch die Namen von Leo, Karl-Heinz, Helmut und Christian in den Listen...

 

 

Information zu den Trikots:   Weil viele aktive Vereinsmitglieder das bisherige Design beibehalten wollen, Besuch am 19. April beim Trikothersteller, der Firma Mike in Rösrath:

Die Vorlagen für unser Vereinsdesign sind noch vorhanden. 17 dieser Trikots könnten dort noch abgerufen werden. Die Schrift auf dem Rücken kann ohne Probleme nach unseren Wünschen aktualisiert werden. Alle Trikots sind aus Coolmax, in 2 Schnitten (Touristenschnitt = etwas weiter, R ennerschnitt = enger geschnitten) und auch mit längerem Reißverschluß erhältlich. Das Vereinsdesign läßt sich im übrigen problemlos auf eine ganze Reihe von interessanten Textilien (Langarmtrikots, Winterjacken, Westen) übertragen, die ebenfalls im Programm von Mike sind. Die Firma wird uns möglichst bald einen Entwurf mit der neuen Aufschrift übersenden, bietet aber auch an, mit ihrer Kollektion zu einem der nächsten Stammtische zu kommen. (Nachschrift am 11.Mai: Die neue Schrift ist beim Grafiker...)

 

 

21.April 2001: “Veloflitzer-Tour” in Düsseldorf-Lörick: Flache Strecke, oft sehr windig - aber schon eine der ersten 155-km-Touren, die sich zudem schnell fahren lässt... Und Sternfahrt nach Oberzier. Beide entfallen jedoch für den Chronisten - schließlich ist Frühling.
Und Frühling heißt in diesem Jahr bekanntlich:

     Am Freitag das Rad putzen, die Klamotten zurecht legen und die Startnummer an der Winterjacke befestigen, den Rotwein stehen lassen und früh zu Bett gehen. Am Samstag zeitig aufstehen, frühstücken, Wetterbericht (“Straßenglätte und Nebel in weiten Teilen des Landes”) hören, tapfer nach draußen gehen, Auto im Ückesdorfer Nebel suchen und finden, Eis von der Scheibe kratzen,  Finger anfeuchten und in den Wind halten (“Aha, Nordwind!”) , Thermometer ein zweites Mal überprüfen (“Immer noch 1 Grad!”), die Mütze vor allen ziehen, die sich heute doch noch aufgemacht haben und -- wieder ins warme Haus gehen, Lob von seiner Frau bekommen, weil man “vernünftig” gewesen ist... Gewissenbisse bekommen, doch noch losfahren (”Wenn’s zu kalt wird, drehe ich wieder um, Schatz!”), gegen 12 Uhr Oberzier erreichen, dort Joe, Helmut, Reinhard und Waldi treffen, Kaffee trinken und wieder nach Hause fahren.
     

War doch prima, die Fahrt in den Frühling...

 

 

28.April 2001: Waldi und Christian machen sich nach Leverkusen-Rheindorf auf. Auf den 115 Kilometer durchs Bergische regnet es stark und anhaltend. Und dies, obwohl die Strecke - da und dort identisch mir “Rund um Köln” - über ein Örtchen namens Sonne geht...

 

29.April 2001: Endlich einmal etwas in der Nähe: 17. Sankt-Augustiner RTF im Schulzentrum Menden. nicht ganz einfach, diese Strecke. Besonders der Schöneberg sorgt zum Schluß für dicke Beine. Jedenfalls wurde kein Vereinsmitglied am Ziel auf der Hüpfburg gesichtet - es werden sich also alle vorher entsprechend verausgabt  haben.
Für die, die schon früh am Start und auf der Strecke sind, gab es überdies schon wieder nasse Füße. Alle anderen haben Glück und müssen  nur über den nassen Asphalt, der davon zeugt, wie sehr es eine halbe Stunde zuvor gegossen hat. Für gute Laune sorgen bei Rudi, Leo, Fritz, Joe, Waldi, Helmut, Reinhard, Christian, Ferdi und einigen anderen PSV-lern, die wir leider nicht an Start und Ziel ausmachen konnten (wer war sonst noch da?), die gute Organisation unserer Mendener Kollegen und die Fotos, die die Bonner Karosseriefirma Kaschub kostenlos für viele Teilnehmer angefertigt hat.
So eine Aktion wäre doch auch etwas für unseren “Polizeistern”....

 

01.Mai 2001: Wer am Tag der Arbeit etwas besonders leisten wollte, den zog’s nach Ochtendung. Angeboten wurde der “1. Josef-Oster-Radmarathon”, der an den bei einer Trainingsfahrt tödlich verunglückten Mitbegründer der Radsportabteilung der DJK Ochtendung erinnert. Am Start der Marathonstrecke (218 km, 2.500 Höhenmeter) morgens um 6 Uhr Joe, Waldi, Reinhard und LeoChristian macht sich anderthalb Stunden später auf die 155 km-Strecke (1.251 Höhenmeter) und hat insofern das Vergnügen, nach 80 km die Spitze der Marathonfahrer an sich vorbeidonnern zu sehen. Naja, drei junge Burschen...
Ochtendung ist auf alle Fälle ein Ereignis: Die Anstiege sind kurz und heftig, die Abfahrten zum Teil halsbrecherisch, die Streckenauswahl ist hervorragend und geht, bis auf die rund 30 Radweg-Kilometer entlang der Bundesstraße an der Mosel, die an diesem sonnigen Maifeiertag von mörderischem Autoverkehr heimgesucht wird, ausschließlich über verkehrsarme Nebenstraßen. Ein besonderes Erlebnis ist das wunderschöne kleine stille Tal, das am Schluß von der lauten Mosel hinauf nach Ochtendung führt.
Die Organisation war ausgezeichnet, die Beschilderung zwar sparsam (jedenfalls für unsere NRW-Verhältnisse, wo mindestens an jeder Kreuzung ein Schild steht), aber durchaus ausreichend. Und die Duschen im Ziel waren warm. Jawohl. Die Marathonmänner des PSV sollen - Hut ab! - am Schluß einen Schnitt von 27,6 gehabt haben, was bei diesen Anstiegen nicht hoch genug zu veranschlagen ist.
So etwas wie unsere gute alte “Sülztalautobahn” - also eine längere Distanz, auf der man stundenlang über 40 fahren und somit den Schnitt anheben kann - fehlt nämlich auf dieser RTF. Im nächsten Jahr also auf alle Fälle wieder: Ochtendung.
(Einziger Kritikpunkt: Die Leute von der Mosel sind nicht immer auf Anhieb verständlich...)

 

 

3.Mai 2001: PSV-Stammtisch in der Gaststätte Nolden, Endenich, Magdalenenstr.33. Hauptthema: Einsatzplan für den “Polizeistern”.

 

 

5.Mai 2001: RTF in Frechen-Habbelrath. Nicht jeder war pünktlich am Start: Der Versuch von Franz-Georg, Heinz-Günter und Christian, das Feld von hinten aufzurollen, scheiterte zum einen an dem Schleicher in Christians Hinterrad, der zwei Schläuche kostete, und dem heftigen Wind, der aus der rasenden Fahrt bis etwa Kilometer 60 eine sehr beschwerliche Rückfahrt machte. Als die drei endlich in die Halle in Habbelrath zurückkamen, war aller Kaffee fortgetrunken und aller Kuchen weggegessen.
Ob das die Schuld von Tom und Frank war, die sich ebenfalls auf den Weg gemacht hatten und offenbar etwas flotter unterwegs gewesen sind, bedarf noch einer Klärung... Aber auch unsere schnelle erste Gruppe mit Axel, Joe, Reinhard und Leo war unterwegs - Leo sogar auf der 155-km-Strecke. Kurzum, der PSV war an diesem bitterkalten und windigen Tag überall und würdig vertreten.

 

6.Mai 2001: Marathon in Wipperfürth, zu dem Leo und Waldi (nach dem Dienstag in Ochtendung die zweite Fahrt über 200 Kilometer in dieser Woche - Respekt, Respekt!) antraten. Auch hier wieder Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt. Trotzdem gab es Fahrer in Kurzarmtrikots, kurzen Hosen und sockenlosen Füßen. Schafskälte nennt man so etwas wohl. Christian begnügte sich insofern mit der 115 km-Tour.

 

12.Mai 2001: RTF in Lülsdorf-Ranzel. Strahlendes Sommerwetter. Nette Veranstaltung! Viele Vereinsmitglieder auf der nicht allzu schweren Strecke. Gesichtet wurden schon bei der Anfahrt vom Auto aus eine Gruppe mit Tom , Frank, Reinhard, Karl-Heinz und Frau, Helmut, am Start Joe, Leo und Christian . Joe und Helmut in einer Spitzengruppe mit einem Schnitt über 32 km/h, Christian etwas dahinter mit einem 31er Schnitt. Der Rest des Vereins nahm die Fahrt als Sternfahrt wahr.

 

13. Mai 2001: Rund um den Zuckerhut - diesmal mit neuer Streckenführung im letzten Teil. Die Beschilderung im Großraum Erp war recht sparsam und so musste für einige von uns die Landbevölkerung an diesem sonnigen Sonntagmorgen herhalten, um die notwendige Orientierung zu geben.
Das Ziel fanden trotzdem Reinhard (Kommentar der “Kölner”: “Wie ne Affjebrannte!”), Joe, Christian, Sepp, Leo und Axel, der den Dicken Tünnes im Schneckentempo hochkroch: Speichenbruch. Ein besonderes Pech, wenn man nicht allzuviel davon hat...

 

14. Mai 2001: Erfreuliche Nachricht: Das Sportamt der Stadt Bonn hat uns heute für den 7.Juli 2002 die Hardtberghalle zugesagt, so dass wir auch in Zukunft unseren “Polizeistern” zum gewohnten Termin durchführen können - im nächsten Jahr allerdings vor dem Beginn der Sommerferien.

 

19. Mai 2001: Noppenberg oder Kürten - zu Helmuts Mallorcatruppe oder zum RSC Alpenrose Kürten auf die schöne 155-km-Tour. Zweimal leider auch eine längere Anfahrt... Waldi fährt in Kürten auf nassen Straßen die 155-km-Tour, Helmut bei starkem Wind bei “seinen” Noppenbergern. Joe macht sich bereits am Freitag mit Zelt und Rad zum Super Cup nach Schotten auf. Start am frühen Samstagmorgen bei Regen und Nässe, 230 Kilometer...

 

24.Mai 2001: Am Vatertag gibt’s die schönsten RTFs. Vornehme (“Georg-von-Opel-Tour”), prollige (”Giro-del-Costa-Granata”) oder, ganz zum Tag passend, durststillende (“Diebels-Team-Cup”). Da die aber in Karben, Nordenhamm bzw. Neukirchen-Vluyn stattfinden, fahren wir bei strahlendem Himmel lieber zu unseren Freunden von den Wildpferden Weibern.
Dort wird wie immer auch eine Tour für Mountainbiker angeboten. (Ist die eigentlich schon jemand mitgefahren? Die Leute, die an der 2.Kontrolle aus dem Feldweg vorm “Amerikaner” hochkommen, sehen jedenfalls jedesmal völlig fertig aus.)
Unser Verein glänzte wie immer durch fahrerische Spitzenleistungen, aber auch durch die Vielfältigkeit der Trikots. Joe (Italia Nr.1), Reinhard (Italia Nr.2), Axel (Weltcup St.Wendel), Helmut (Marathon Dolomiti) und Christian (Rahmenbauer Marschall). Nur unser Punktekönig Ferdi steckte im PSV-Trikot. Naja - “Hier kennt uns ja keiner.” (Joe) Trotzdem, hoffentlich werden die neuen Trikots bald fertig. Kleine Neuigkeit am Rande: Die Tour in Ahrweiler geht über eine neue Strecke.
Wir sind gespannt...

 

26.Mai 2001 : RTF in Heumar. Seit Jahren legt unser Freund Fritz von Blau-Gold Heumar dort die Platten auf und so wird man im Startbereich stets von kölschen Klängen empfangen, was ja bei einer kölschen RTF, die mehr oder weniger von der Schmitze Bud abgeht, auch völlig in Ordnung geht. Leider musste unser Fritz nachher zu einer Hochzeit, so dass bei der Ankunft das übliche Gedudel lief. Außerdem gab es keine Bratwurst und keinen Kuchen mehr, so daß sich die PSVler rasch verdrückten, weil partout “nichts Ungesundes” (Joe) mehr zu haben war. 
Den Verein vertraten Leo , der sich als erster auf die Strecke begab, unser Spitzentrio Joe, Axel und Reinhard sowie Helmut, der als Sternfahrer unterwegs gewesen war und auf den letzten Kilometern noch auf Christian stieß, und Günther.
Den meisten Applaus erhielt jedoch Peter , der mit einem nagelneuen Klein Quantum ins Ziel kam, das er nach eigenen Angaben erstanden hatte, als er sich eigentlich bloß einmal einen RTF-Kalender beim Händler holen wollte. Die Strecke selbst war mit einigen bissigen Anstiegen gar nicht einfach und wer auf der Panzerstraße und im Sülztal keine gute Gruppe erwischt hatte, musste bei den Windverhältnissen ganz schön strampeln. (Das eine oder andere Schild hätte an der einen oder anderen Ecke übrigens ganz gut getan.)
Helmut, der Christians Angebot, bei ihm oben auf dem Dachgepäckträger mit nach Hause zu fahren, zugunsten einiger zusätzlicher Trainingskilometer strikt ablehnte, sollte noch ein Erlebnis der besonderen Art haben: Der zweite Plattfuß an diesem Tag zwang ihn bei Lülsdorf in die öffentlichen Verkehrsmittel . Ein ausgeklügelter Fahrplan mit großzügig bemessenen Umsteigephasen nötigte dem Ärmsten für die 20 Kilometer nach Hause ein Stundenmittel von 7 km/h auf... 
Doch was sind unsere kleinen Abenteuer rund um Heumar gegen das große Abenteuer, zu dem Waldi an diesem sonnigen Samstag aufgebrochen ist: Unseren besten Mann auf belgischen Straßen hat es wieder einmal nach Spa zum Wallonischen Pfeil gezogen. 1100 Teilnehmer sind am Start der 202 Kilometer langen Runde, die nach 17 Kilometern gleich mit der Redoute eine 20-prozentige Steigung bringt. Die berühmt-berüchtigte belgische Verpflegung (Honigkuchen und Spa-Wasser) half Waldi jedoch über diesen Hügel und die nachfolgenden 3.800 Höhenmeter hinweg...

Waldi

 

27.Mai 2001 : Joe und Reinhard fahren bei Ford Köln die 150er Tour im üblichen 31er Schnitt. Wer war sonst noch unterwegs? Helmut und Leo auf der 200er Marathonstrecke, Georg und Inge auf der 70er Tour.

 

31.Mai 2001: Wer Zeit und Lust hat: Kleines (inoffizielles) Treffen um 18 Uhr beim Nolden, um über einige Neuanschaffungen und den Etat 2001 zu beraten...

 

3. Juni 2001: Das Thermometer zeigt an diesem Pfingstsonntag 7 Grad, der Himmel ist grau, der Wind pfeift und Regen fällt. Also raus aus dem Bett und auf nach Mehlem. Reinhard, Tom, Frank und Ralf fahren die 110er Tour, Christian entschließt sich erst gegen 10 Uhr für eine Sternfahrt von Ückesdorf nach Lannesdorf, radelt aber anschließend brav auf dem MTB noch eine kleine Schleife über Todenfeld ab, damit er im Ziel auf seine Kilometer kommt, wo er Helmut trifft, der noch später aufgestanden ist und gar nichts gefahren ist. Eine gemeinsame Unternehmung der beiden im Siebengebirge scheitert an einer gebrochenen Speiche in Helmuts Hinterrad, so daß die beiden über Unkelbach und Uedingen die Heimat anfahren müssen...

 

07. Juni 2001: Unser Stammtisch in der Gaststätte Nolden ist auch diesmal sehr gut besucht. Als eine Bestell-Liste für Material kursiert, merken einige Vereinsmitglieder zum ersten Mal, was der Verein alles für sie günstig besorgen könnte... Außerdem liegt der Einsatzplan für den “Polizeistern” nach einigem Hin und Her nun in einer Fassung vor, die die endgültige sein dürfte. Waldi berichtet - unterstützt von Georg, der diesen Touren auch schon des öfteren gefahren ist - uns Ungläubigen, die nur das Sülztal kennen, von seinen belgischen Abenteuern...

 

09.Juni 2001: Eine kleine Trainingsgruppe mit Axel, Christian, Joe, Helmut und Reinhard macht sich von Bonn nach Weibern auf, um im Stamlokal der Wildpferde Weibern die Spagettis zu testen und Axels wunderbare Digitalkamera auszuprobieren. Beide Tests verliefen äußerst positiv...

Helmut    Reinhard     Christian

 

 

10. Juni 2001: RTF in Buchholz. Recht kalt, aber weitgehend trocken. Joe und Ralf beenden die 150-km-Tour mit einem Schnitt über 32 km/h, Christian, Frank, Günter R., Günter W., Peter und Tom gingen die 111 Kilometer an. Zwei für RTFs ungewöhnlich steile Anstiege, der eine am Anfang, der andere am Schluß, machten die Fahrt nicht ganz einfach. Weitgehend jedoch konnte man in den Tälern schnell und mühelos rollen. Am Ziel dann auch Helmut, der eine Trainingspause einlegte und “einfach so” gekommen war.

 

14.Juni 2001: “RTF-Fahrer! Achtung - Prozession!”
Diese wichtige Mitteilung am Streckenrand zeigte erstens an, dass man sich auf dem platten Land befand, und zweitens, dass auf dem Kalender Fronleichnam stand. Die Tour in Neunkirchen-Seelscheid stellte sich aber nicht nur wegen des Schildes als bestens organisierte Fahrt dar. Die Verpflegung war erstklassig, und die Hügel waren es auch. Unsere Freunde von Blitz Spich, intime Kenner der dortigen geographischen Verhältnisse, meinten, die Streckenführung hätte keinen, aber auch wirklich keinen Hügel in der Umgebung ausgelassen. Zum Rollen gab es wenig. Umso beglückter die Gesichter am Ziel, nachdem es überstanden war.
Joe und Axel fuhren die lange Runde stark wie immer, Jürgen, Christian, Tom und Frank hatten sich als Sternfahrer nach Seelscheid aufgemacht. Unser Vereinskamerad Günter R., der - so jedenfalls Frank - von der Pole Position auf die Strecke gegangen war, machte zweifach auf sich aufmerksam: Zunächst vergaß er seinen Obolus bei der Anmeldung zu entrichten, so dass Frank, der später kam, beinahe in Schuldhaft genommen wurde, dann schliefen Günther auch noch unterwegs die Füße ein, so dass er zweimal am Straßenrand ohne Schuhe auf und ab gehen musste, was von allen Vorbeifahrenden im Ziel denjenigen mit Mitgefühl mitgeteilt wurde, die schon bei Kaffee und Kuchen in der Sonne saßen.
Am überraschendsten endete jedoch der Tag für Christian, der nach dem Motto “Was brauche ich am wenigsten? Ein MTB von Klein!” noch am Abend Besitzer eines ebensolchen geworden war. Immerhin der zweite Spontankauf eines Klein innerhalb kürzester Zeit in unserem Verein - vgl. Peters Schicksal ( vgl. Eintrag vom 26.Mai).

 

16.Juni 2001: Unter der Leitung von Axel

 

bricht eine Trainingsgruppe mit Christian, Helmut, Joe, Reinhard und Waldi auf, um in einer Art Selbstversuch sämtliche Rampen und Stiche in der näheren und weiteren Umgebung abzufahren. Nach 120 Kilometern und 1600 Höhenmetern war die Laune an den Vier Winden immer noch bestens, was an der wunderschönen Streckenauswahl (Dank an Axel und Helene!) und dem deutlich erkennbaren Willen aller Teilnehmer lag, zusammen zu bleiben und in der Gruppe zu fahren.
Dass aus dieser Trainingsfahrt am Ende sogar noch eine Dienstfahrt wurde, ergab sich durch einen Halt in Merzbach, wo vorm Lädchen von Ulli Golla abermals Materialfragen im Sinne des Vereins diskutiert wurden. Mit der Großbestellung von 100 Kohlehydratgetränken zeigt die Trainingsgruppe, was sie sich in den nächsten Wochen noch alles zumuten möchte.

Axel hat diese Runde für alle, die sie nachfahren möchten, ab Meckenheim noch einmal aufgeschrieben (Höhenmeter in Klammern):  Meckenheim (175) - Altendorf (215) - Hilberath (360) - Berg - Freisheim - Maulbach - Houverath - Limbach - Wald - Scheuerheck - Mahlberg (510) - Schönau [nur 14% Steigung, kommt einem aber mehr vor] - Falkenberg - Hümmel (470) - Wershofen (480) - Fuchshofen (270) - links ab und die Serpentinen hoch nach Reifferscheid (520) - Winnerath (445) - Schuld (260) - Hotel zur Linde [Kuchen empfehlenswert] - Insul (220) - Radweg nach Liers - Obliers - die Serpentinen hoch nach Plittersdorf - Hürnig - Effelsberg - Kreisverkehr geradeaus Richtung Bad Münstereifel - nach 3,5km rechts Richtung Rheinbach - Kurtenberg (320) - Neukirchen - Merzbach - Rheinbach - Meckenheim. Gesamtlänge von Startpunkt Meckenheim: 104 km Gesamthöhenmeter von Startpunkt Meckenheim: ca. 1.550 Höhenmeter.

 

17.Juni 2001: Das wechselhafte Wetter und die schweren Güsse am frühen Morgen luden leider nicht zur Fahrt nach Porz-Grengel (“Forsbach-Tour”) ein. Oder ist jemand trotzdem gefahren? Beim Bonn-Triathlon des PSV wurden von unserem Verein jedenfalls Christian, Günter R., Helmut, Joe, Karl-Heinz, Reinhard und Waldi gesichtet - vor der Absperrung, mit Regenschirm und zumeist sonntäglich gekleidet (Ausnahme Joe und Waldi, die mit dem Rad gekommen waren.)
Nächstes Jahr sollte unsere Abteilung vielleicht doch bei dieser schönen Großveranstaltung unseres Vereinskollegen Wälde wieder einen eigenen Informationsstand aufbauen.

 

Weil der Chronist am Wochenende nach den Erfahrungen des Vorjahres die Flucht aus Ückesdorf (1.800 Hubschrauberflüge über der Florastraße = Nürburgringwochende) antreten musste, hier drei Korrespondentenberichte über die Aktivitäten des Vereins:

 

24.Juni 2001: Frank schreibt: Am Samstag bin ich wie immer mit Tom unterwegs gewesen. Wir haben eine Sternfahrt nach Erftstadt unternommen und dort Joe, Axel, Waldi, Reinhard und Helmut getroffen, die ebenfalls als Sternfahrer unterwegs waren. Am Sonntag konnte ich Tom nicht dazu bewegen mit mir nach Brauweiler zufahren. Habe mich alleine auf den Weg gemacht. Auch am Start habe ich keinen aus unserem Verein gesehen. Bin dann die ersten 15 km alleine gefahren. Danach habe ich eine Interessengemeinschaft mit dem Sportkamerad Antonio Roma vom EC-Bayer gegründet. Nach den restlichen 95 km, einer Gesamtzeit von 3:45 Std. und einem 30iger Schnitt sind dann wieder ins Ziel gekommen. Wir waren ein starkes Team...”

 

  25.Juni 2001: Jürgen schreibt: Ich war am Sonntag schon gegen sieben Uhr in Brauweiler. Beim Ausladen des Rades habe ich einen Plattfuß am Hinterrad festgestellt und dann hatte ich natürlich - ich weiß nicht, wo der abgeblieben ist - keinen Ersatzschlauch dabei. Vor lauter Frust bin ich unverrichteter Dingen nach Hause gefahren und habe mir mit dem Ersatzrad die Mittelrhein-Süd Permanente ( Siegburg - Asbach - Buchholz - Aegidienberg)  ‘reingezogen’.”  
Georg schreibt: Leider musste ich an diesem Wochenende aus Vernunftsgründen auf die Teilnahme am Alb Extrem in Ottenbach verzichten. Gestern in Erftstadt Rainer, Helmut, Waldi, Joe und Axel getroffen, die mich zum Mitfahren einluden, aber dafür reicht es im Augenblick noch nicht... So bin ich die 110er als Trainingseinheit allein gefahren, ohne Stress. Es geht aufwärts, so ganz langsam kommt die Kondition zurück. Am Sonntag in Brauweiler ging’s schon wieder etwas besser, am Ende stand als Ergebnis der Trainingsalleinfahrt ein Schnitt von 29,2...”

 

30.Juni 2001: Während Helmut und Reinhard sich aufgemacht haben, um morgen die Vereinsfarben beim Dolomiti Marathon in den Alpen vertreten, traf sich der Rest des Vereins zur “Polizeistern”-Vortour an der Hardtberghalle. Die Rückfahrt  ging dann wegen der niedergehenden Gewitter doch etwas zügiger vonstatten, als man sich vorgenommen hatte.
Unsere Gruppe (von links): Günter R., Fritz, Axel, Frank, Christian, Günter W., Ferdi, Rudi, Joe, Karl-Heinz und Leo. Mit dabei bei dieser netten Ausfahrt Peter, der hier die Kamera hielt und Hans-Joachim, den wir unterwegs trafen.


1.Juli 2001: RTF in Hennef. Nach den kräftigen Gewittern ein nebliger Morgen. Auf den feuchten und rutschigen Straßen rund um Hennef waren unterwegs: Karl-Heinz, Jürgen S., Günter R. und Günter W. sowie Christian, der hinter Ralf und Jürgen K. zufrieden, aber erschöpft das Ziel nach 115 km erreichte. Joe hingegen musste sich auf die große Runde machen. Schließlich will er Ende des Monats eine Etappenfahrt in den Alpen bestreiten.
Wer übrigens zu Hause beim Reinigen der Rennmaschine nicht wenigstens zehn Nacktschecken (schwarz oder rot) aus dem Ritzelpaket oder dem Gelenk der hinteren Bremszange gepult hat, kann an dieser Fahrt nicht teilgenommen haben. Dabei wäre die Fleischeinlage gar nicht nötig gewesen, denn die Verpflegung durch unsere Freunde von Cito Hennef war (- Schmalzbrote! -) erstklassig...

 

5.Juli 2001: Einer der heißesten Tage des Jahres. Trotzdem gutbesuchter PSV-Stammtisch beim “Nolden”: Herr Pollerhoff  (Firma Mike) kommt mit seinem Musterkoffer und stellt uns die neuen Trikots und weitere interessante Textilien aus seinem Bestand vor. Wir vereinbaren einen Gruppenbesuch beim ihm in Rösrath Mitte August, um die genauen Bestellungen aufzunehmen.

 

 

 

7.Juli 2001: RTF in Köln-Chorweiler. Die vom Wetterdienst prognostizierten schweren Gewitterschauer blieben an diesem schwülwarmen Tag aus und diejenigen, darauf hineingefallen waren, hatten das Nachsehen. Georg , der jedoch dagewesen ist, berichtet: “Nur die Harten hatten eine Chance bei dem Gegenwind. Getroffen habe ich Frank, Tom und Joe .......Aber es ist festzustellen, dass die Tour, von denen, die im kölner Norden stattfinden, die ist, die die beste Organisatiion hat und bei der Streckenführung auch Windpausen zulässt.”

 

Helmut (rotes Fahrrad rechts) und Reinhard begeben sich auf ihre lang geplante Alpentour...

Reinhard

 

8.Juli 2001: Unsere PSV-Veranstaltung 2001 - ein voller Erfolg. Unser Dank geht an alle Helfer - vor allem an die Damen des Vereins, die niemand hungrig aus der Hardtberghalle ließen...
 

20.”Polizeistern”
 

Veranstalter: Polizei SV Bonn

Startort:   Hardtberghalle Bonn (Brüser Berg, Bonn-Duisdorf)

Startzeiten:  07.00 – 10.00 Uhr

Sternfahrt: Die Veranstaltung ist auch als Sternfahrt ausgeschrieben

RTF-Strecke 1: 45 Kilometer – Hardtberghalle, Röttgen, Meckenheim, Berkum, Leimersdorf, Niederich, Fritzdorf, Arzdorf, Villiprott, Bhf. Kottenforst, Hardtberghalle.

RTF-Strecke 2: 75 Kilometer – Hardtberghalle, Röttgen, Meckenheim, Berkum, Werthhoven, Leimersdorf, Niederich, Fritzdorf, Eckendorf, Vettelhoven, Gelsdorf, Altendorf, Hilberath, Todenfeld, Loch, Rheinbach, Ramershoven, Witterschlick, Hardtberghalle.

RTF-Strecke 3: 111 Kilometer – Hardtberghalle, Röttgen, Meckenheim, Berkum, Werthhoven, Leimersdorf, Niederich, Fritzdorf, Eckendorf, Vettelhoven, Gelsdorf, Altendorf, Hilberath, Berg, Freisheim, Krälingen, Binzenbach, Effelsberg, Kurtenberg, Loch, Rheinbach, Ramershoven, Witterschlick, Hardtberghalle. (Höhenmeter: 1021)

Unterm Strich...

  • Teilnehmer: 592, davon 338 BDR-Mitglieder, 247 Trimmfahrer, 7 Schüler
  • Wetter: bedeckt, aber trocken
  • Wind: heftig von Südwest
  • Stimmung: gut
  • Unfälle: keine
  • Ausschilderung: gelobt - nur im Bereich “Kreisel Meckenheim” noch verbesserungsfähig
  • Parkplätze: ausreichend (rund um die Halle)
  • Duschen: warm (!) und sauber
  • Verpflegung: Müsliriegel, Elektrolytgetränke, Kekse, Bananen, Waffeln...

Rudi

 

Wir sagen Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr - am 30. Juni 2002...

 

14.Juli 2001: Die Regen-RTF von Blitz Spich - sie nahm die morgige Regenetappe der Tour de France vorweg - sah nur vier tapfere Fahrer aus unseren Reihen, nämlich Helmut, Leo, Jürgen und Günther R.

15.Juli 2001: Mehr Glück mit dem Wetter hatten unsere Freunde vom Sturmvogel Neuenahr: Die RTF in Ahrweiler überraschte mit einer neuen Streckenführung. Unser früheres Mitglied Wilfried S. hatte sich eine 115-km-Strecke ausgesucht, die es mit einer 18 % Steigungsstrecke durchaus in sich hatte. Dieser Herausforderung unterzogen sich Joe, Günter R., Waldi und Leo. Helmut und Christian fuhren als Sternfahrer an die Ahr und fuhren individuell noch ein paar Kilometerchen auf und ab, so dass sie am Ende auch über 100 km in ihre Trainingsbücher eintragen konnten, nachdem sie gemeinsam Bonn erreicht hatten.

21.07.2001: Rund um Weilerswist...Während Jan Ullrich in der Abfahrt vom Col de Peyresourde  in den Pyrenäen zu Fall kommt, verläuft die RTF für Ingrid, Waldi, Helmut, Joe, Günter R., Tom und Christian zum Glück ohne Sturz. Über 1.000 Mann sollen beim RTC gewesen sein, ein erstaunliches Ergebnis mitten in den Sommerferien. Die Strecke war nicht wesentlich leichter als unser “Polizeistern”, die Verpflegung teilweise recht bescheiden und an den Meldetischen standen lange Schlangen. Das Wetter war nicht besser als bei uns, der Wind genauso stark. Zu der Zahl trugen allerdings auch zahlreiche Volksradfahrer bei. (Dafür gab es aber keine Sternfahrt!) Also - woran liegt’s? Dass Samstage besser angenommen werden als Sonntage?

26.7.2001: Der Vorstand trifft sich, um einen Kassensturz nach unserer RTF vorzunehmen. Die Lage ist nicht ungünstig. Fritz, Karl-Heinz und Christian beschließen daher kraft ihres Amtes, ab sofort für jedes Vereinsmitglied ein neues Vereinstrikot und ein zweites Kleidungsstück (Windbreaker, Winterjacke o.ä.) in den Vereinsfarben mit 40 % zu bezuschussen. Ein ähnliches Verfahren soll für die neuen Hosen angewandt werden. Für Kohlehydrat- bzw. isotonische Getränke, für Reifen, Ketten und ggfs. andere Verschleißteile gilt bis auf weiteres ein ähnlicher Zuschuss. Wichtig ist dem Vorstand dabei, dass alle Aktiven in den Genuss dieser Unterstützung kommen. 

29.7.2001: Während sich Joe nach Italien zu einer Etappenfahrt aufgemacht hat, herrschen auch in der Heimat subtropische Temperaturen. Naja - mehr oder weniger. Christian fährt 150 Kilometer als Sternfahrer nach Stammeln. Sonst noch jemand dagewesen...?

    Hier der Bericht von Joe über seinen ersten “Giro Dolomiti”:

        “Mehr durch Zufall erfuhr ich, daß Ende Juli/Anfang August eine sechstägige Radrundfahrt für Radtouristen durch die Dolomiten stattfindet. Nachdem ich mir einige Informationen eingeholt hatte, war ich doch sehr erstaunt zu erfahren, daß in diesem Jahr bereits die 25. Dolomiten-Rundfahrt stattfindet. Mehr als 500 Radler aus halb Europa kannten diesen Termin ebenfalls und starteten am 29. Juli zur ersten Etappe über 165 km.
         Der Verlauf der einzelnen Etappen ist ähnlich, unterscheidet sich allerdings durch verschiedene Schwierigkeitsgrade. Das Feld startet gemeinsam und bleibt geschlossen hinter einem Führungsfahrzeug. Motorradfahrer der Polizei und des Veranstalters fahren voraus und halten den Gegenverkehr an. An größeren Kreuzungen regelt die örtliche Polizei den Verkehr. Für die Teilnehmer bedeutet dies, daß sie stets freie Durchfahrt haben. Natürlich verlangt das Fahren in einem so großen Fahrerfeld größte Konzentration und einiges an fahrerischem Können. Bei auftauchenden Hindernissen oder Engpässen geht ein lautes Rufen durch das Feld, so daß jeder Teilnehmer rechtzeitig gewarnt ist und seine Fahrt rechtzeitig verlangsamen kann. Insgesamt war ich erstaunt, wie gut das Fahren in der großen Gruppe klappte. Natürlich gab es auch einige Stürze, die nach meiner Beobachtung jedoch alle glimpflich verliefen.
       Höhepunkt eines jeden Tages war das Bergzeitfahren. Jeder Teilnehmer ist während der gesamten Rundfahrt  mit einem kleinen Sender am Fuß (Transponder) ausgestattet, so daß die Zeitnahme auch bei der großen Teilnehmerzahl kein Problem bedeutet. Am Fuße eines festgelegten Passes wird durch das Überfahren einer Matte automatisch die Startzeit genommen. Jeder fährt so schnell oder langsam, wie er es für richtig hält und ist froh, wenn er auf dem Gipfel die Zielmatte überfährt und erst einmal Pause machen kann. Die Leistungsunterschiede sind natürlich sehr groß. So betrug am Jaufenpass die Siegerzeit genau eine Stunde; einige benötigten deutlich mehr als drei Stunden; ich war in 92 Minuten oben. Die Verpflegung unterwegs ist gut, sportgerecht und ausreichend. Jeden Tag gibt es auf der Strecke oder aber im Ziel ein komplettes warmes Menü.
       Der Jaufenpass war übrigens die Zeitfahrstrecke am ersten Tag. Danach ging es ca. 75 km bergab im geschlossenen Verband nach Bozen. Die Hände taten weh, da man sie dauernd an den Bremsen haben mußte.
       Start-und Zielort ist - bis auf einen Tag - immer Bozen. Man kann sich hier oder in der Nähe in einem  Hotel einmieten  und nach  „getaner Arbeit“ am Nachmittag und Abend gemeinsam mit Radsportfreunden gemütlich ausspannen. Ich war mit Radtouristikern  aus Pulheim und Brühl in einem Hotel in der Nähe von Bozen untergebracht.
       Die zweite Etappe ging über 85 km mit dem Zeitfahren über das Lavazejoch (sehr anstrengend).
       Der dritte Tag bescherte uns die Königsetappe mit vier Pässen über 154 km. Das Zeitfahren lag in der Mitte über den Pordoi (Giro d`Italia läßt grüßen). Am Mittwoch war Ruhetag bevor es auf der vierten Etappe über 102 km und den schwersten Zeitfahrpass, den Fedaia (bis zu 16 % Steigung), ging. Diese Tagestour wurde in Moena, ca. 50 km von Bozen entfernt, gestartet. Die fünfte Etappe über 102 km ist nicht so schwierig, allerdings machen sich nun langsam die Strapazen der vorausgegangenen Tage bemerkbar. Das Zeitfahren erfolgt über den Mendelpass. Die letzte Etappe ist fast flach. Ein Zeitfahren über 3 km ist nach ca. 10 Minuten vorbei.
       Nachmittags ist dann eine große Siegerehrung, an der u.a. Francesco Moser und Maurizio Fondriest teilnahmen. Sie sind auch die eine oder andere Etappe mitgefahren.
       Insgesamt ging es an den sechs Tagen über 710 km mit über 10 000 Höhenmetern.
       Das Wetter war super. Für mich war es die schönste Radtouristikveranstaltung von allen, an denen ich bisher teilgenommen habe. Meine (nebensächliche) Plazierung: 180. gesamt; in der Altersklasse von 50 –57  Jahren 20.
    von  80 Teilnehmern.
       Nächstes Jahr sollte eine Mannschaft des PSV teilnehmen.”
     

    Joe

     

30.7.2001: RTF in Godorf. Über 1.100 Teilnehmer. Mitten in den Ferien. Und am Sonntag. (Wie machen die das bloß?) Mit 4 kalten Duschen, ohne Parkplätze und eine Art Baustelle als Treffpunkt? Allein der Marathon hatte 340 Teilnehmer. Die Organisation war aber recht ordentlich, die Immendorfer freundlich und hilfsbereit. Der Erfolg sei ihnen gegönnt. Vom Verein Waldi und Georg (Respekt - zum ersten Mal in diesem Jahr) auf der Marathonstrecke, Jürgen, Frank, Tom und Christian auf der 110er.

2.August 2001: Stammtisch beim “Nolden”. Ferienstimmung - ein kleiner, aber vergnügter Kreis. Karl-Heinz gibt noch einmal die positive Resonanz auf den “20.Polizeistern” und, damit verbunden, den Dank an alle Mitglieder weiter. Wir verabreden uns zum Grillfest am 31. August. Die Anregung von Christian, eine vereinseigene Tandem-Mannschaft (Axel & Helene, Frank & Heidi, Christian & Anna) zu bilden, wird seitens der Damen jedoch noch abgelehnt... Nun ja, Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.

4.August 2001: RTF in Wesseling - Regen, Sonne, Wind - das Wetter weiß nicht so recht, wie es werden will. Trotzdem am Start: Günter W., Ferdi, Frank, Christian und Georg. Obwohl alles wohlorganisiert war, insgesamt leider nur wenige Teilnehmer...

5.August 2001: RTF in Schleiden - Christian sieht sich als Sternfahrer in Schleiden um - eine anspruchsvolle Strecke, wie gestern in Wesseling nicht allzu viele Teilnehmer (rund 200) und ein äußerst heftiger Südwest-Wind, der die 70 Kilometer hin zu einer mühseligen Treterei, die 70 Kilometer zurück jedoch zu einer Art Segelwettbewerb werden lässt.

11.August 2001: Fast der ganze Verein tritt bei der RTF in Troisdorf an - gesichtet wurden in alphabetischer Reihenfolge auf den Strecken Bernd, Christian, Ferdi, Frank, Günter R., Günter W., Helmut, Joe (gerade aus Bozen zurückgegekommen), Jürgen, Karl-Heinz, Leo, Peter, Ralf, Reinhard, Tom und Waldi = 6. Platz in der Mannschaftswertung. Die Veranstaltung war gut organisert, die Anfahrt und die Strecke bestens ausgeschildert, die Verpflegung komplett (Müsliriegel, Bananen, Waffeln). Abstriche allerdings für die kalten Duschen, wenngleich wir wissen, daß der Verein nicht daran schuld ist - schließlich sind Sommerferien und da werden die Duschen nicht geheizt. Dafür war das Wetter perfekt...

12.August 2001: Auf der RTF in Brauweiler - viel Wind, flache Strecke, großes Feld- hielten Jürgen und Günter W. die Farben des PSV hoch. Viel Wind gab es auch bei Tom und Frank, die als Sternfahrer nach Burgbrohl gefahren waren.

18.August 2001: RTF in Liblar... Bei viel Wind und Sonne wurden Joe und Christian gesichtet....

19.August 2001: Axel, unser Mountain-Bike-Spezialist, war am Wochenende im Saarland unterwegs. In St. Wendel fand nämlich die Europameisterschaft im Cross Country statt. Am Samstag fuhr Axel auch selbst mal mit dem Mountainbike die Strecke der Profis ab. Die Stimmung am Sonntag bei den Hauptrennen der Frauen und Herren muss einmalig gewesen sein. Jürgen, Günter, Frank, Fritz und Christian waren in Siegburg unterwegs. Wegen des Regens in den Morgenstunden kam man erst relativ spät auf die Piste. Dafür waren aber auch die Straßen trocken.

25.August 2001: Das Wetter meinte es gut mit der RTF der GEW Köln. Vielleicht ein wenig zu gut, denn Günter W., Leo und Christian , die sich auf die Strecke gemacht hatten, wären einige Grad weniger nicht unlieb gewesen. Nach 70, 80 Kilometer begann man doch leicht zu brutzeln. Die Strecke ist völlig flach, Ampeln gibt es naturgemäß eine Menge und das Fahren im großen Feld, in dem oft recht “spontan” gefahren und abgebogen wird, ist auch nicht jedermanns Sache. Verpflegung und Ausschilderung waren aber gut, wenn auch das ewige Rätsel dieser RTF, nämlich die verwirrende Streckenteilung 75 / 115 km noch einmal kurz vor dem Ziel, auch in diesem Jahr ungelöst bleiben musste.Dass aber bei der Betriebssportgruppe des Wasserwerks ausgerechnet die Dusche nicht funktionierte, war doch irgendwie tragisch...

     

26.August 2001: RTF in Porz-Grengel. Vom PSV trotzte nur Joe der subtropischen Hitze, die nun schon seit Wochen über dem Rheinland liegt. Oder war sonst noch jemand unterwegs? Jawohl, Günter W.!

31.August 2001: Grillfest in de r Rheinaue. Gute Beteiligung, auch von Seiten der Damen. Rudi bedient souverän den Grill, Fritz sorgt fürs Feuer und für interessante Servietten. Dem später einsetzenden Regen wird unter dem Dach der Grillhütte getrotzt. Karl-Heinz bringt den neuen Termin für unseren nächsten Polizeistern mit - Sonntag, der 30. Juni 2002. Nach den positiven Erfahrungen anderer Vereine mit dieser Distanz wollen auch wir diesmal wieder eine 150-km-Tour anbieten. Frank und Tom verabschieden sich für eine Woche. Sie gehen von Montag an mit der IPA auf eine Tour durchs Frankenland.

1.September 2001: RTF in Hürth-Berrenrath und Neuwied: Günter, Christian und Joe sind im Kölner Westen unterwegs. Die Tour vom RSV Morgenstern ist nicht sehr schwer und führt zum größten Teil über flaches Gelände. Wenn der Wind nicht wäre... Joes Schnitt liegt am Ende knapp über 32, Christians knapp über 30... Georg und Helmut begegnen sich im Wiedtal bei der RTF RRC Rhein-Wied, Georg auf der 75-km-Strecke, Helmut als Sternfahrer.

2.September 2001: Kölner Bezirks-RTF  in Sürth: Na, niemand dagewesen...? Wieso? Axel hat immerhin ein Alibi: Er trainiert für den Marathon Ende September in St. Wendel.

6. September 2001: Stammtisch beim “Nolden”. Ein neues Vereinsmitglied: Wir begrüßen Karl-Heinz F . ganz herzlich in unseren Reihen! Karl-Heinz hat sich gleich bestens bei uns eingeführt, indem er sein wunderschönes Millenium-Trikot von “Mailand - San Remo” dem Verein als Geschenk mitbrachte. Gewonnen das gute Stück unser Rudi, dem an dieser Stelle auch noch einmal für seine Grillkünste am vergangenen Freitag gedankt werden soll. Karl-Heinz weist auf den Abgabetermin für die Wertungskarten hin: 10.Oktober 2001. Bitte die Jahreskilometer und die Punktzahl selbst errechnen und in die Karte eintragen. Wer nach dem 10. Oktober noch eine RTF fährt, der kommt trotzdem noch in die Vereinswertung, wenn er die Startkarte nachreicht. Fritz lüftete das Geheimnis unser Vereinsfahrt - sie geht nach Braunfels an der Lahn. Daher findet im Oktober auch kein Stammtisch statt.

8.September 2001: Schade, schade, schade: Regen-RTF in Lohmar. Vom Verein waren als Sternfahrer trotzdem da Günter W., Helmut, Waldi und Christian. Nach einer längeren Kaffeepause in der Jabachhalle starteten Waldi und Christian ein interessantes Experiment auf der 41-km-Strecke: Was ist schneller? 1 Rennrad + 1 Waldi oder 1 MTB + 1 Christian? Das Ergebnis: Klarer Sieg für Waldi. (Wer hätte das gedacht...) Zusätzlich erhält Waldi 1 Punkt auf dem Wertungskärtchen für die Fahrt mit dem 5er Looping auf Pützchens Markt.

9.September 2001: CTF in Mayen. Regen und Kälte - nur der tapfere Helmut zeigte die Farben des Vereins auf dieser ausgezeichnet organisierten Veranstaltung der Mayener, die eigentlich mehr als die 108 Teilnehmer verdient gehabt hätte. Die Strecke war 60 km lang und hatte 1.280 Höhenmeter - war also mit gewissen Ansprüchen. 3 Punkte gab es außerdem noch... Also fürs nächste Jahr unbedingt vormerken!

15. September 2001: Die RTF in Flamersheim - nein, dort nicht. Leider... Der Start war (auf Anordnung der Stadt Euskirchen!) nämlich in die Jahnhalle am Jülicher Ring verlegt worden und auch unsere Freunde vom RC Endspurt schienen nicht besonders glücklich darüber zu sein, dass man erst wieder über allerlei Umwege aus der Voreifelmetropole hinausmusste.  Auch Ferdi und Christian , die als Sternfahrer unterwegs waren, erreichten erst nach einer Irrfahrt den neuen Startort, um dann endlich auf die Strecke gehen zu können. Nach einer Stunde heftige Regenfälle...

16. September 2001: 12. Schwarzwald-Ultra-Marathon in Alpirsbach (242 km). Regen, Regen, Regen... Wer fährt trotzdem? Unser Helmut...

22./23. September 2001: Der Riderman (muss man da eigentlich Englisch können? Oder warum hat das Ding so einen seltsamen Namen? Naja, “Reitersmann” klingt vielleicht etwas merkwürdig...) - Zeitfahren und Rennen in Bad Dürheim. Helmut und Joe waren dabei...

    Helmut beim Start
in Bad Dürrheim

23. September 2001: Die RTF in Menden führte diesmal über Kaldauen, Buchholz, Neustadt, Waldbreitbach und Aegidienberg zurück an den Ausgangsort. Zwei lange Anstiege und das kühle Wetter machten die Sache nicht ganz so einfach. Dafür waren Ausschilderung und Verpflegung sehr gut. Am Start Jürgen, Günter W. und Christian.

29.September 2001: RTF in Quadrath-Ichendorf. Unterwegs Günter W., Christian, Joe und Frank (als Sternfahrer). Die Höhenmeter kommen hier traditionsgemäß von drei Autobahnüberführungen her. Trotzdem hat der Chronist selten nach einer 100er Tour so fertig unter der Dusche gestanden. Und nicht nur er - alle anderen auch. Der Rückenwind auf den ersten 70 Kilometern verführte nämlich dazu, die ganze Zeit am Limit zu fahren, um den Schnitt hochzuhalten. Kurz vor der letzten Kontrolle kam dann das, worauf man sich eigentlich ein bißchen besser hätte präparieren müssen: Wind von vorne. Wer jetzt kein Feld hatte, der suchte sich schnell eines, um gemeinsam mit 25 km / h über die Feldwege in Richtung Heimat zu kriechen...

13.Oktober 2001: Unsere neuen Trikots sind da. Bei Christian trafen sich zum großen Klamottenempfang Ingrid, Ferdi, Hans-Joachim, Jürgen, Waldi, Karl-Heinz F. Karl, Heinz H., Axel und Joe.

14.Oktober 2001: Saisonende! Bei sommerlichen Temperaturen trafen sich am Morgen in Köln-Holweide Günter R., Günter W., Waldi, Christian und Helmut und führten die neuen Trikots aus.1000 Teilnehmer, starke Felder und zwei PSV-Fahrer, die ganz vorne mitfuhren. Unterwegs auch Prominenz, fachkundig von Waldi erkannt und begrüßt:  Rolf Wolfshohl.
Somit scheint diese Saison, abgesehen von einigen kleineren Stürzen, für unseren Verein glücklicherweise ohne schwere Unfälle zu Ende gegangen...
Helmut machte sich am Samstag noch besonders verdient, als er die Strecke für die
Eifel-Extrem”-RTF unseres Vereins auskundschaftete und tatsächlich auf Anhieb eine Tour fand, die auf 152 km über 2000 Höhenmeter unterbringt. (Der Name “Eifel-Extrem” stammt übrigens von Jürgen K. - kein schlechter Vorschlag, wie ich finde.) Mehr zu dieser Tour bald...

8. November 2001: Stammtisch beim Nolden. Hans-Joachim mit Krücken... Grund? Kollision mit einem Wildschwein, morgens um 6 Uhr, in Höhe des Jägerhäuschens. Nein, nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad. Zum Glück kein Bruch, aber schmerzhafte Prellungen. Der Helm eingedrückt, das PSV-Trikot, das Hans-Joachim selbstverständlich auch auf dem Weg zur Arbeit trägt, zerrissen. (Die Sau wohlauf und flüchtig.) Wir wünschen unserem Vereinsmitglied gute Besserung.
Zwie Themen beschäftigten uns außerdem noch: Die Weihnachtsfeier (13.Dezember 2001, ab 19 Uhr in Geislar, Hubertusklause) und unser nächster Polizeistern . Bei zwei Enthaltungen sprach sich die Mehrheit der anwesenden Mitglieder nun statt für die 150-km-Strecke für einen Marathon durch die Eifel aus. Unter der Vorausetzung, dass sich diese Umplanung noch bei der Stadt und beim BDR im Breitensportkalender durchsetzen läßt, werden wir 2002 also das Abenteuer Marathon zum ersten Mal angehen. Alles weitere dazu bald...

6.Dezember 2001: ab 19 Uhr Stammtisch beim Nolden.

13.Dezember 2001: ab 19 Uhr Weihnachtsfeier in Geislar, Hubertusklause. Zurückerstattet wurde der Zuschuß fürs Trikot (Dank an Fritz), ausgegeben wurde ein hübsch verpacktes Fläschchen (Dank an seine Frau), ermittelt wurde die Bestenliste “RTF 2001” (Dank an alle, die gefahren sind):

Vereinsmeister 2001

RTF

 

Platz

Name

Punkte

gefahrene RTF-Kilometer

1

Ferdi Fortmann

204

7683 km

2

Leo Parinussa

177

4838 km

3

Günther Wenske

109

4325 km

4

Christian Straimer

105

3857 km

5

Joe Giessler

95

4086 km

6

Günther Rheindorf

90

3402 km

7

Frank Lorenz

76

2754 km

8

Wolfgang Eschweiler

69

2648 km

9

Franz-Josef Brocks

67

2509 km

10

Georg Henn

63

2369 km

11

Jürgen Schößler

42

1525 km

12

Reinhard Dievernich

41

1578 km

13

Bernd Lubinsky

41

1515 km

14

Helmut Loebach

37

1387 km

15

Karl-Heinz Halm

28

1050 km

16

Joachim Hoffmann

28

1042 km

17

Peter Amft

26

976 km

18

Michael Rostock

25

933 km

15.Dezember 2001: Helmut, Frank und Christian machen sich (mit dem Auto) auf, um die neue Marathonstrecke abzufahren. Nach fünfstündiger Fahrt durch Voreifel und Eifel erreicht der Spähtrupp die Hardtberghalle mit folgenden Erkenntnissen:

        1) Unsere Strecke ist noch 3.200 m zu kurz.

        2) Unsere Strecke braucht noch 161 Höhenmeter.

        3) Auch bei Frost trifft man in der Eifel noch Rennradfahrer, die man kennt.

Naja, ein kleines Ründchen wird sich irgendwo noch einbauen lassen, damit wir auf unsere 3000 Höhenmeter und 200 Gesamtkilometer kommen. Und den Kollegen aus Herschbroich haben wir alle vom warmen Auto aus sehr bewundert...

So, hier ist die Ausbeute dieses anstrengenden, aber auch schönen Tages:

Streckenbeschreibung des PSV-Marathon am 30.6.2002
”Über die Höhen der Eifel”

 

Lfd.

 

Höhenmeter

km

 

001

Hardtberghalle Gausstraße     Start

0,0

0,0

002

rechts Pascalstraße

   

003

rechts Konrad-Adenauer-Damm

   

004

rechts Provinzialstraße

   

005

Röttgen Reichstraße  L261

47,0

4,4

006

Meckenheim links

76,0

11,0

007

rechts Giermaarstraße    L123

   

008

Adendorf      L123

97,0

14,5

009

Arzdorf Alte Landstraße    L123

   

010

Berkum rechts  Bad Neuenahrer Straße       K58

   

011

Werthhoven

170,0

22,1

012

Birresdorf Berkumer Straße      (10% Gefälle)

   

013

links Talstraße

199,0

24,0

014

rechts auf die Landskroner Straße       L80 später L79

   

015

Niederich rechts Richtung Fritzdorf auf die Fritzdorfer Straße    L80  

233,0

26,2

016

1. Kontrolle NIEDERICH bei Kilometer 26,2

   

017

Fritzdorf

277,0

29,0

018

links Eckendorfer Straße     K63

   

019

Eckendorf links in die Graf-Otto-Straße     K34

287,0

31,5

020

Vettelhoven Kreisverkehr in Richtung Gelsdorf     L83

   

021

Gelsdorf Neuenahrer- / Dürener Str.    L471

314,0

35,7

022

Altendorf links Richtung Hilberath     L261

   

023

Hilberath rechts       L492

472,0

42,6

024

links Richtung Berg     K48

   

025

Berg        K31

511,0

46,5

026

Freisheim links

559,0

48,2

027

Krälingen

638,0

52,9

029

rechts auf die L76 Richtung Binzenbach

   

030

Binzenbach

705,0

62.2

031

2. Kontrolle BINZENBACH bei Kilometer 62,2

   

032

auf die L77 Richtung Rheinbach

   

033

Kirchahr     L497

   

034

Houverath Richtung Bad Münstereifel       L113

814,0

66,7

035

Scheuerheck

930,0

71,3

036

Kreisverkehr Richtung Mahlberg   L113    (Streckenteilung 114km- Marathon)

   

038

Mahlberg

   

039

Wasserscheide Richtung Bad Münstereiffel    L165

1049,0

76,9

040

Schönau

   

041

Eicherscheid Kreisverkehr links Richtung Blankenheim     B51

1049,0

83,5

042

Holzmühlheim         (Gefälle 10%)

1235,0

88,2

043

Tondorf links Rohr Rohrer Straße

1382,0

93,1

044

links Richtung Falkenberg / Hümmel    K79

   

045

rechts Hümmel / Wershofen       L74

   

046

Wershoven

1536,0

104,7

047

3. Kontrolle WERSHOVEN bei Kilometer 104,7

   

048

rechts Richtung Fuchshofen    L73

1541,0

110,5

049

links über Brücke nach Fuchshofen K17   (Steigung 17% Länge ca.6km!)

   

050

Reifferscheid      K17

1843,0

116,0

051

links auf die L10 Richtung Adenau

   

052

Honerath Richtung Adenau    (Gefälle 8% - Gefährliche Abfahrt!)

1848,0

121,4

053

Adenau links Richtung Mayen "Langer Strich"    L10

   

054

Abzweig Richtung Kesseling L90     (höchster Punkt der Strecke 649m)

2178,0

131,4

055

Herschbach

 

138,0

057

Kesseling links Richtung Ahrbrück L85

2178,0

143,7

058

4. Kontrolle AHRBRÜCK bei Kilometer 143,7

   

059

Ahrbrück  recht Hauptstraße

2183,0

147,8

060

nach ca 300m links Richtung Lind K29

   

061

Lind Ortsmitte (5 km Steigung 13%)

   

062

rechts Richtung Plittersdorf K29

2490,0

152,8

063

links Richtung Bad Münstereifel L234

 

157,8

064

Effelsberg

   

065

Kreisverkehr Richtung Bad Münstereifel

2631,0

161,8

066

Am "Decke Tönnes"

2687,0

164,2

067

nach ca. 1,5km rechts Richtung Rheinbach L498

   

068

links auf die L113 Richtung Rheinbach

 

172,0

069

links auf die L210 Richtung Loch

2733,0

174,7

070

Loch rechts auf die L493 Richtung Rheinbach

2733,0

177,7

071

Rheinbach Kreisverkehr rechts

2784,0

181,9

072

5.Kontrolle RHEINBACH bei Kilometer 181,9

   

073

Rheinbach 1.Kreisverkehr rechts

   

074

Rheinbach 2.Kreisverkehr geradeaus

   

075

Rheinbach 3.Kreisverkehr rechts

   

076

nach ca. 200m links Richtung Amtsgericht/Rathaus in die Grabenstraße

   

077

links in die Schweigelstraße

   

078

rechts in die Kriegerstraße

   

079

links in die Gymnasiumsstraße L113

   

080

Kreuzung geradeaus Richtung Bonn / Ramershoven

   

081

Ramershoven Richtung Flerzheim

   

082

Flerzheim links Richtung Witterschlick

 

187,7

083

Volmershoven

2806,0

191,8

084

Witterschlick rechts in die Duisdorfer Straße

   

085

hinter dem Bahnübergang links

   

086

rechts in die Straße An der Haeschmaar

 

194,8

087

1.Kreisverkehr rechts

   

088

2.Kreisverkehr links in die Pascalstraße

   

089

rechts in die Gaußstraße Ziel

2839,0 Hm

196,8 km

 

 

    Und hier gibt’s interessante Links für Radsportler...